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Fußsohlenwarzen(Veruccae plantares) werden durch ein Virus hervorgerufen, wobei der Erreger durch die geschädigte Oberhaut eingedrungen ist. Es kommt zur
Papillenwucherungen mit starker Hornhautbildung im Warzengebiet. Eine mögliche Infektionsquelle sind Badeanstalten, Sauna. Die Inkubationszeit kann bis 20 Monate betragen.
In der Med. Fußpflegepraxis werden Fußsohlenwarzen unblutig
angegangen, durch ablösende Präparate und durch ätzen. Zuerst wird ein Ablöseverband mit einer hornhauterweichenden Paste angelegt. Nach 14 Tagen hat sich die Verhornung, die mit der Warze einhergeht, so stark erweicht und von der gesunden Haut abgetrennt, dass sie abgenommen werden kann. Wenn man Glück hat, ist die Warze mit der Verhornung komplett abgegangen und damit beseitigt.
Häufiger ist es jedoch der Fall, dass der verbliebene Warzenherd noch mit einem ätzenden Präparat nachbehandelt werden muss, um sie endgültig zum Absterben zu bringen. Ganz besonders kommen
Kinder mit Warzenproblemen in die Podologiepraxis, um ihnen eine Operation zu ersparen. Warum wir glauben, dass man es immer erst mit den beschriebenen Mitteln versuchen sollte: Man
erspart dem Patienten eine Narbe auf der Fußsohle, die er im Falle einer Operation zurückbehält.
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Was dies bedeutet, konnte ein Nationalspieler der Deutschen Fußballmannschaft
erfahren, der zu uns zur Behandlung kam. Ein Mannschaftsarzt hatte sehr grosszügig operativ eine Warze im Bereich der Mittelfußes entfernt. Durch die anschließenden Beschwerden geriet der Fußballprofi in eine gewaltige Fehlbelastung, die sein Kniegelenk schrottete. Erst mehrere Knieoperationen brachten ihn wieder zum Spielen - die Narbe auf der Fußsohle, die mächtige Verhornungen und Hühneraugen mit sich brachte, war dann unsere Aufgabe, die wir aber mit Erfolg zur Beschwerdefreiheit bekamen.
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