|
|
 |
|
|
|
Die gravierendsten Symptome beim Diabetiker, als Spätfolgen der Erkrankung, die zur grössten Vorsicht mahnen, sind :
Nervenschäden (Neuropathie) Durchblutungsstörungen
Nervenschäden oder Durchblutungsstörungen entwickeln sich allmählich und oftmals lange unbemerkt.
Achten Sie deshalb auf die folgende Anzeichen!
|
|
Neuropathie Hinweise auf Nervenschädigungen
|
- Haut rosig, warm, trocken bis sehr trocken - oftmals rissig - Starke Verhornungsneigung und Disposition zu Nagelpilz - Druckstellen und
Schwielen an Stellen großer Druckbelastung - Entwicklung eines Hohl- oder Plattfußes - Verbreiterung des Fußes, Gelenkschwellungen, Krallenzehen - Taubheitsgefühl, Gefühl wie
Ameisenlaufen, Mißempfindungen(z. B. das Gefühl, kalte Füße zu haben, obwohl die Füße in Wirklichkeit warm sind) - Gangunsicherheit, Gefühl, auf Watte zu gehen - Schmerzen in Ruhe,
besonders nachts, oftmals brennend; Linderung durch Umhergehen oder Kühlen - Unterscheidung zwischen warm und kalt ist herabgesetzt oder erloschen - Schmerzempfinden ist ebenso
gemindert oder völlig aufgehoben - Was weh tun müßte, tut nicht mehr weh, z.B. enges Schuhwerk, Verletzungen, Verbrennungen, Druckstellen
|
|
Das Verheerende beim Patienten mit diabetischer Neuropathie ist der verminderte bis totale Verlust der Schmerzempfindung. Ist es ja gerade der Schmerz,
der uns Menschen vor Schaden warnt! So kann es zu schmerzlosen Verletzungen kommen, z. B. durch Tragen eines zu engen Schuhes. Natürlich spürt der Betroffene keinen Druck, er behauptet stur, dass
die Schuhe gross genug sind, weil sie ihn nicht drücken! Nicht selten sind es Falten der Brandsohle des Schuhes oder ein Fremdkörper
im Schuh, die zu schweren Gewebsschädigungen am Diabetischen Fuß führen kann. Der Betroffene merkt es oft erst, wenn der Strumpf beim ausziehen blutig- eitrig feucht ist.
|
|
 Blauer Hartplastik- deckel war wochenlang im Patienten- Schuh
|
 Durch den stetigen Druck des Fremd-körpers veränderte sich das Gewebe
|
|
 Es entwickelte sich
daraus unaufhaltsam ein Druckulkus
|
Solch eine tiefe
offene Läsion, mit der Gefahr einer Infektion, bedarf langwieriger Betreuung.
|
|
|
|
Hinweise auf Durchblutungsstörungen
|
- Füße sind kalt - Haut ist dünn, pergamentartig, blass oder bläulich verfärbt, besonders an Zehen und Fußrändern - Wadenschmerzen oder
-krämpfe beim Gehen, die sich beim Stehenbleiben bessern (Schaufensterhinken) - Schmerzen im Liegen bessern sich durch Heraushängen der Füße aus dem Bett
Wunden, Verletzungen und Druckstellen tun weh.
|
|
Häufig liegen Mischformen vor, bei denen sowohl die Nerven als auch die Durchblutung gestört sind, dann kommt es trotz gestörter Durchblutung selten zu Schmerzen beim Gehen. Diese Form des
diabetischen Fußes ist besonders gefährlich. Durch gezielte Behandlung können aber auch hier Verbesserungen erreicht werden.
|
|
Was ist zu tun, wenn diese Hinweise gegeben sind?
|
|
Lassen Sie sich von Ihrem Hausarzt oder einem Diabetologen untersuchen. Spezielle Verfahren zur Diagnose kommen zum Einsatz (z. B.
Ultraschalldoppler, Angiographie) Der Arzt wird dann auf Grund seiner Diagnose die Therapie festlegen.
|
|
|

|
|
|
|